Achtung! Die auf dieser Seite aufgeführten Informationen können zu einem massiven Befall mit QRP-Bazillen führen. Als Folge treten meist verstärkter Selbstbau, spontaner QRP-Betrieb und eine allgemein gesteigerte Freude am Hobby auf. Beachte, dass bisher noch kein wirksames Mittel dagegen gefunden wurde. Das Weiterlesen geschieht daher auf eigene Gefahr.
Wenn Du zum ersten Mal den Begriff QRP hörst, treten vielleicht einige Fragen auf.
Ich hoffe, dass ich einige davon auf dieser Seite beantworten kann.
Und Du wirst erkennen, dass auch QRPer nicht auf die Freude verzichten, eine DX-Station zu erreichen.
Viele Hinweise auf dieser Seite gelten natürlich auch für die sonst üblichen 100-W-Stationen.
Jedoch sollten sie verstärkt von QRP-Stationen beachtet werden.
Mit 1 kW kann ja schließlich fast jeder Funkamateur eine DX-Station in einem Pile-Up erreichen.
Was ist QRP-Betrieb?
QRP ist in erster Linie eine Abkürzung aus der Telegrafie bei kommerziellen Funkdiensten. Sie besagt "Vermindere die Sendeleistung!" oder als Frage formuliert "Soll ich die Sendeleistung vermindern?". Von den Funkamateuren wird der Begriff QRP verwendet, um damit auf die Besonderheit ihres Funkbetriebes hinzuweisen. Es ist der Sendebetrieb mit kleiner Leistung.
Die Frage nach der Ausgangsleistung bei QRP scheint eine schwierige Frage zu sein.
Wenn Du diese Frage einem OM oder einer YL mit einer 1-kW-Station stellst, so wird er oder sie Dir (bestimmt) antworten, dass 100 W schon QRP sind.
Das habe ich selbst schon erlebt.
Fragst Du jedoch den Besitzer einer der vielen 100-W-Geräte, so wird er Dir vielleicht antworten, dass so etwa 10 W garantiert QRP sind.
Alles was weniger Leistung hat, ist für ihn zum Funken unbrauchbar.
Man kann es höchstens noch als Messsender benutzen.
Um Licht ins Dunkel zu bringen und Streitereien zu vermeiden, haben sich die Clubs und QRP-Verbände auf die folgenden Ausgangsleistungen geeinigt: 5 W Output bei CW, 10 W PEP Output bei Sprechfunk.
Diese Werte sind aber keine unteren Grenzen.
Es geht auch mit noch weniger Leistung. Leistungen bis 1 W bezeichnet man dann als QRPP.
Es gibt nicht wenige Stationen, die sich dieser Leistungsstufe verschrieben haben.
Vielleicht eine kleine Anmerkung nebenbei.
Die eher "schumrigen" Glühlampen eines Fahrrades geben eine Leistung von etwa 2 bis 3 W ab.
Mit etwa dieser Leistung kannst Du auch rund um die Welt funken.
Es gibt viele Gründe, warum jemand QRP macht.
Vielleicht mal ein paar Beispiele:
Viele Funkamateure wohnen in Städten, in denen sie keine großen Antennen aufbauen können. Sie gehen daher ihrem Hobby in der freien Natur nach. Da eine QRP-Station in den allermeisten Fällen recht klein ist, passt diese Station nebst einem Akku und etwas Zubehör spielend in einen Rucksack.
Es können aber auch Störungen durch die eigene QRO-Station in der näheren Umgebung auftreten. Um diese Störungen zu beseitigen, hilft es schon manchmal, wenn Du die Leistung reduziert.
Nicht zuletzt spielt aber auch die Kostenfrage eine wichtige Rolle. Ein normaler 100-W-Transceiver kostet weit mehr als eine QRP-Station. So war es mir selbst auch nicht möglich, gleich nach der Prüfung viele Geldscheine für eine 100-W-Station auf den Tisch zu legen. Meine erste Station war daher eine QRP-Station. Und ich bin bei QRP geblieben, da ich sah, dass diese Leistung ausreichte.
Aber es gibt nicht nur negative Gründe. So kannst Du auch im Urlaub mit einer QRP-Station QRV werden, ohne eine halbe LKW-Ladung an Equipment mitzunehmen. Bei meinen bisherigen Reisen als Funkamateur passte ein kleiner Transceiver und etwas Draht immer mit ins Gepäck. Ein Mast in Form eines Fiberglas-Teleskop-Mastes für eine Vertical kannst Du in fast allen Fällen problemlos auch bei Flügen (als Angelrute getarnt) mitnehmen.
Auch die Neugier kann jemanden dazu treiben. Viele Funkamateure drehen während eines QSOs schon mal die Leistung herunter, um einfach zu sehen, mit welcher Leistung es denn noch geht. Da kommen erstaunliche Werte zu Stande. Manchmal bleiben diese Funkamateure dann bei der eingestellten Leistungsstufe. Dies ist der erfreulichste Weg.
Oder der Zufall hat seine Hand im Spiel. Nach dem Abstimmen der Antenne hast Du vergessen, den Leistungsregler am Transceiver wieder nach oben zu drehen. Erst nach dem anschließenden QSO bemerkst Du, dass der Regler immer noch auf 5 W steht.
Es ist möglich, mit QRP jeden Punkt der Erde zu erreichen.
Glaube es ruhig!
Ich selbst habe von DL aus auf 15 m schon mit 5 W und einer Antenne auf dem Balkon Pile-Ups in ZL "geknackt".
Das sind 18000 km! Viel weiter geht es auch nicht (hi).
Es erfordert zwar eine etwas andere Betriebsweise und einige technische Anforderungen an die verwendete Station, aber Du kommst fast immer zum Ziel.
Das dies aber kein Einzelfall war, der auf besonders gute Ausbreitungsbedingungen zurückzuführen ist, beweist das bisher von mir erreichte DXCC-Ergebnis.
Jeder kann QRP-Betrieb machen.
Viele Funkamateure scheuen sich, einen eigenen Transceiver aufzubauen.
Aber keine Angst.
Es gibt auch fertig aufgebaute QRP-Geräte und -Bausätze dafür.
In den meisten Fällen reicht das Wissen, das Du für die Amateurfunkprüfung erworben hat, für den Aufbau aus.
Falls Du Dir noch etwas Zusatzwissen aus QRP-Baubüchern, Fachzeitschriften oder von Freunden im Club holst, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
Was sollte bei der Betriebsweise beachten werden?
Es ist nicht möglich, mit einem angematchten nassen Schnürsenkel und einem 1-mW-Sender das 5-Band-DXCC zu erreichen.
Es ist aber möglich, mit einigen Watt jeden Punkt der Erde zu erreichen.
Glaube es ruhig!
Vielleicht helfen Dir meine nachfolgenden Tipps, Deine Betriebsweise zu verbessern.
Denn an der verwendeten Station selbst liegt es nicht nur.
Einige Hinweise beziehen sich auf die Betriebsart CW, doch lassen sie sich genauso auch auf SSB oder die Digital-Modi übertragen.
Wer die Auswahl hat, sollte stets das Band mit der höchsten Frequenz verwenden. Es ist ein gewaltiger Unterschied, mit 5 W auf dem 80-m-Band unterwegs zu sein oder mit der gleichen Leistung im 10-m-Band - das erste ist in der Regel mühselig, ein offenes 10-m-Band kann einem jedoch QSOs mit allen Kontinenten in kurzer Zeit bescheren.
An den Wochenenden finden oft Wettbewerbe statt. Das mag einen freuen oder auch nicht. Jedoch haben die Stationen gerade am Ende des Wettbewerbs bessere Ohren und antworten Dir. Um die gleiche Station in ein normalen QSO zu erreichen, muss man sich oft ganz schön abstrampeln. Doch hoffe nicht auf mehr als einen schnellen Austausch der Rapporte. Es ist halt ein Wettbewerb. Solltest Du die Wettbewerbe auch für einige Stunden nicht mögen, so wechsel auf die WARC-Bänder. Dort finden sich während dieser Zeit Stationen, die auch lieber dem Getümmel aus dem Weg gehen. Und manchmal ist ein seltener Vogel darunter.
Grundsätzlich sollte man nur CQ rufen, wenn die Frequenz wirklich frei ist! Es hat sich bei mir stets bewährt, die scheinbar freie Frequenz etwas länger (ca. 1 bis 2 min) abzuhören. Manchmal hört man eine Station auf Grund der toten Zone oder anderer Bedingungen nicht. Meistens kommt dann nach dieser Zeit die zweite Station nach einem QSO-Durchgang zurück. Trotzdem kann es passieren, dass man von einer nicht belegten Frequenz während des CQ-Rufs verdrängt wird, weil eben nicht alle diese Regel beachten oder schlichtweg das eigene leise Signal nicht aufgenommen wurde. Außerdem kann es frustrierend sein, mit einer QRP-Station irgendwo auf dem Band CQ zu rufen. Ausnahmen dafür sind die Nähe der QRP-Frequenzen sein.
Ein CQ-Ruf von 1 min Länge verspricht mehr Erfolg als eine endlose Reihe von mehreren Minuten. Ein CQ-Ruf nach der Art
CQ CQ CQ DE DK3RED DK3RED CQ CQ CQ DE DK3RED DK3RED K
reicht in den meisten Fällen aus. Unterliege nicht der Versuchung, schon im CQ-Ruf zu verraten, dass Du eine QRP-Station benutzt! Dann auf Empfang schalten und 5 s die Frequenz beobachten. In der Hörzeit benutze die RIT zum Absuchen des umliegenden Bereiches, nicht jedoch den VFO-Knopf selbst. Ansonsten findet Dich derjenige, der vielleicht nur noch auf den nächsten Durchgang wartet, nicht mehr.
Wenn Du einen QSO-Partner gefunden hast, sollte das Gespräch auch abwechslungsreich gestaltet werden. Im ersten Durchgang sollten der ehrliche Rapport, der Standort und der Name enthalten sein.
... DE DK3RED = GD DR OP = RST 349 349 QTH NR BERLIN NR BERLIN NAME INGO INGO = HR HOMEMADE STN = HW? = ... DE DK3RED KN
Ein Rapport, der nicht den realen Situation entspricht, wird das QSO nicht interessanter oder länger machen - eher das Gegenteil ist der Fall. An einem realen Rapport erkennt Dein Gesprächspartner, dass es nicht nur ein x-beliebiges QSO ist. Mit der Zusatzinformation zu meiner Station habe ich schon oft eine Überleitung zum nächsten Durchgang gebildet. Neben Rapport, Standort und den Namen des Operators wirst Du im nächsten Durchgang so vielleicht auch die Bitte um mehr Informationen zu Deiner Stationsausrüstung gestellt bekommen. Wie Du siehst, habe ich immer noch nicht verraten, dass ich eine QRP-Station benutze. Das kommt frühestens im zweiten Durchgang.
... DE DK3RED = ALL CPI HR DR ... = NICE SIGS BUT SUM QSB = PSE RPT UR QTH = STN HR NORCAL 40 NORCAL 40 WID PWR 3 W 3 W ES ANT VERTICAL VERTICAL ON BALCONY = HW? = ... DE DK3RED KN
Während des ganzen QSOs solltest Du Deinen Gesprächspartner nicht mit Sachen langweilen, die er Dir selbst vorher verraten hat. Wenn er Dir z.B. sagt, dass er einen Langdraht benutzt, so gebe nicht UFB UR LW zurück, sondern frage ihn beispielsweise, wie lang und/oder wie hoch er ihn gespannt hat. Oder wenn Du mehr über seinen Standort erfahren willst, so frage ihn danach. Traue Dich!
Doch irgendwann ist alles Interessante ausgetauscht und man scheidet voneinander.
... DE DK3RED = NW QRU = WL QSLL VIA BURO = MNI TNX DR ... FER NICE QSO = HPE CUAGN ON AIR = BEST DX ES 72 DE DK3RED SK
Direkt nach der Beendigung eines QSOs solltest Du immer nochmals die benutzte Frequenz abhören. Sehr oft haben sich während des QSOs interessierte Zuhörer eingefunden, die nun auch ein QSO wollen. Nach einem QRP-QSO sollte die Versendung einer QSL-Karte selbstverständlich sein. Dein QSO-Partner hat sie sich nach der Aufnahme Deines leisen Signals redlich verdient.
Welche technischen Anfordungen stellt der QRP-Betrieb?
Grundsätzlich sollte ein QRP-Signal sauber sein!
Es hilft nichts, wenn das eigene CW-Signal mit Brums, Klicks und Chirps in die Luft gelangt.
Analog sollte es bei SSB frequenzstabil und mit einer guten Modulation ausgesendet werden.
Alles andere erschwert nur die Aufnahme beim anvisierten QSO-Partner.
Ein leises, aber klares Signal ist allemal besser als ein lautes, das nur schwer aufzunehmen ist.
Falls Du bei CW eine elektronische Taste benutzt, kannst Du den Wight-Regler getrost vergessen.
Du solltest die Regeln für den Aufbau eines CW-Zeichens beachten.
Ein 1:3-Verhältnis von Punkten und Strichen erleichtert sehr die Aufnahme.
Die Pausen im und zwischen den einzelnen Zeichen sollten auch den Regeln entsprechen.
Ein Bandwurm von Punkten und Strichen verdriest nur den Zuhörer und lässt ihn an seinem VFO-Knopf weiterdrehen.
Prinzipiell sollte auch bei QRPern eine möglichst große Antenne in möglichst großer Höhe zum Einsatz kommen!
Da unterscheidet sich QRP nicht von QRO.
Es ist garantiert auch möglich, sich mit einer Indoor-Antenne oder einer Magnetic-Loop bemerkbar zu machen.
Jedoch wird die Anzahl der QRP-QSOs steigen, wenn Du eine bessere Antenne verwendet.
Einwende, dass Du keine Antenne aufbauen darfst, gelten bei mir nur selten.
Zum einen kannst Du doch irgendwie einen Draht außerhalb des Zimmers, auf dem Balkon oder zu einem gegenüber liegenden Straßenbaum spannen.
Zum anderen kannst Du ja Deine QRP-Station auf Grund ihrer Größe in den meisten Fällen in einem Rucksack verstauen und so mit riesigen Antennen in der freien Natur aktiv werden.
Ich selbst bin mit einer Antenne auf dem Balkon QRV, die ich nur aufbaue, wenn ich die Station benutze.
Dieser "zeitweise" Aufbau hatte meinen (sonst eher hartherzigen) Vermieter zum Einlenken bewegt.
Wenn er nicht zugestimmt hätte, so wäre als nächstes der Baum im Vorgarten des Nachbarn das Ziel für einen Langdraht gewesen.
Es gibt einige sehr gute Antennen-Grundregeln von Jim Duffey, KK6MC (alias Dr. Megacycle). Das Original findest Du unter "Antenna Rules of Thumb" auf der KK6MC-Webseite.
Wo kann man Hilfe erhalten?
Hilfe kann man im Prinzip bei jedem Funkamateur erhalten. Ich habe noch niemanden getroffen, der mir auf eine Frage (auch spezielle QRP-Fragen) nicht geholfen hat. Wenn Du andere QRPer befragen willst, so sind die QRP-Treffen, QRP-Clubs und Arbeitsgemeinschaften oder ohnehin bekannte andere QRP-Stationen sehr gute Adressen dafür.
Außerdem trifft man QRPer natürlich auf den Amateurfunkbändern selbst. Es gibt Frequenzbereiche auf den Amateurfunkbändern, auf denen Du verstärkt QRP-Stationen antreffen wirst. Dies sind die QRP-Frequenzen. Sie sind keine von der IARU festgelegten Bereiche, obwohl sie zumindest für die Region 1 jetzt auch schriftlich festgehalten wurden. Sie haben sich vorher aus dem Betrieb heraus gebildet. Trotzdem besteht kein Recht auf die ausschließliche Nutzung dieser Frequenzen. Sie sollte daher eher als "Aktivitätszentrum" und nicht als Frequenzraster verstanden werden.
CW: 1843, 3560, 7030, 10106/10116, 14060, 18096, 21060, 24906/24910, 28060, 144060 kHz
SSB: 3690, 7090, 10140, 14285, 18130, 21285, 24950, 28360, 144285 kHz
FM: 144585 kHz
Wenn Du irgendwo in freier Natur, auf einem Campingplatz oder an einer anderen ungewöhnlichen Stelle eine Antenne siehst, handelt es sich oft um QRPer. Spreche den Besitzer ruhig an. Aber Vorsicht! Die meisten Gespräche mit QRPern dauern lange (hi). Dafür sind sie aber auch selten uninteressant.
Wie finde ich als QRPer DX-Stationen?
Nur selten über den DX-Cluster! Wenn dort eine wirklich seltene Station genannt wurde, gibt es meistens einen großen "Run", bei dem QRPer oft aufstecken müssen. Es lohnt sich aber immer, die ersten 25 bis 30 kHz eines Bandes öfters nach DX-Stationen abzuhören. Wenn Du Dich auf den QRP-Frequenzen aufhältst, so drehe alle paar Minuten mal über diesen Bereich. Das dauert nicht lange. Recht oft habe ich so schon DX-Stationen ins Logbuch bekommen, die gerade erst mit ihrem CQ-Ruf anfingen oder bei denen das Pile-Up noch klein war. Warum die DX-Stationen meistens dort sind kann ich Dir nicht sagen. Sie sind es aber oft.
Wie kann ich als QRPer ein Pile-Up "knacken"?
Mit Geduld!
Da es nicht möglich ist, noch schnell ein paar hundert Watt mehr auf die Antenne zu legen, muss Du Dir etwas anderes einfallen lassen.
Als erstes solltest Du die Hinweise für eine bessere Betriebsweise und für die technischen Anforderungen beherzigen.
Darüber hinaus solltest Du Dir mal das Verhalten in einem Pile-Up anhören.
In den meisten Fällen gibt es nach dem letzten Durchgang der DX-Station (mit TU oder K beendet) ein tolles Tohuwabohu.
Dann etwas Ruhe, weil alle hören, ob sie gerufen werden.
Dann geht es wieder von vorne los.
Diese Pause ist die Chance für leise Stationen.
Falls die DX-Station keinen Split-Betrieb macht, so empfiehlt es sich, zusätzlich etwas abseits der Frequenz zu rufen.
Die meisten Stationen rufen erfahrungsgemäß direkt auf oder kurz neben der DX-Frequenz.
Dort hört aber niemand eine QRP-Station. 500 oder 1000 Hz daneben ist es schon etwas ruhiger.
Auch bei Split-Betrieb solltest Du nicht das dickste Getümmel wählen.
Da das Pile-Up meistens recht breit ist, solltest Du Dir eine ruhige Stelle zum Rand hin aussuchen.
QSK ist da sehr hilfreich.
Was Du jedoch nicht machen sollte, ist das Rufen während eines Durchgangs selbst oder das Dauerrufen.
Das führt bei einigen Stationen zum Nichtbeachten des Rufes (und zum eigenen Verdruss).
Ich habe schon bei einigen schönen Stationen fast eine Stunde an der Station gesessen, ehe ich gehört wurde.
Also nicht zu früh aufgeben!
QRO-Stationen geht es manchmal genauso.
Ein paar sehr gute Geheimnisse beim DXen veröffentlichte Jim Duffey, KK6MC (alias Dr. Megacycle). Das Original findest Du unter "Thoughts on Working DX" auf der KK6MC-Webseite.
QRP-Ruhmeshalle (QRP Hall of Fame)
Die QRP-Ruhmeshalle (QRP Hall of Fame) ist eine vom QRP Amateur Radio Club International (QRP ARCI) an Funkamateure verliehene Ehre, die herausragende und langanhaltene Beiträge für die QRP-Gemeinschaft geleistet haben.
Der Aufruf für die Nominierungschreiben wird im Herbst veröffentlicht. Die Abstimmung über Kandidaten erfolgt im Frühjahr und die Aufnahmen (wenn es welche gibt) werden während der QRP-Veranstaltung "For Days in May" im Rahmen der Hamvention in Dayton/Ohio öffentlich bekanntgegeben. Obwohl dies durch die QRP ARCI geleitet wird, ist weder für die Nominierung noch für die Zusendung einer Nominierung würdiger Funkamateure eine Mitgliedschaft erforderlich. Die Anfangsrunde von Aufnahmen fand im Jahr 1992 statt. Das Programm wurde 1996 wieder aufgenommen und seither wurden fast jedes Jahr neue Funkamateure aufgenommen.
(Trommelwirbel) Und hier sind sie, die Mitglieder der QRP-Ruhmeshalle (Tusch):