Zurück auf Start Netzteile, Akkumulatoren und Ladegeräte

Wenn Sie ein bestimmtes Zusatzgerät meiner Station näher interessiert, so klicken Sie einfach darauf. Auf dieser Seite finden Sie Netzteile, Akkumulatoren und Lade­geräte.
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Voltcraft FPS 4A Conrad Electronic
Voltcraft FPS-1132 Conrad Electronic
 
Voltcraft FPS 4A Für die Stromversorgung auf dem Stationstisch kaufte ich mir bereits 1998 das kommerzielles Gerät Voltcraft FPS 4A von Conrad Electronic. Es gibt auf Dauer 2 A bei 13,8 V ab, kurzzeitig sind 4 A möglich. Wenn man das Gehäuse öffnet, lässt sich über einen Einstellwiderstand auf der senkrecht stehenden Leiterplatte die Ausgangsspannung von 12 bis 14 V einstellen. Seit dem Kauf vor mittlerweile mehr als 20 Jahren funktioniert diese Stromversogung ohne Ausfälle.
Voltcraft FPS 1132 © Conrad Electronic In der Zwischenzeit gibt es ebenfalls bei Conrad Electronic das Nachfolgemodell Voltcraft FPS 1132 (Bestell-Nr. 1195956). Es bietet gegenüber dem Vorgänger ein Messgerät zur Anzeige des Ausgangsstroms. Außerdem ist die Feinabstimmung der Ausgangsspannung (11 bis 14 V) über einen kleinen Einstellwiderstand von der Frontplatte aus möglich. Auch dieses Gerät kann 2 A auf Dauer und 4 A für 2 Minuten abgeben.
Abmessungen FPS-1132: 16,4 × 9 × 23 cm, Masse: 2,1 kg
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Varta NiMH-Akkumulatoren
 
NiMH-Akkumulator Während der Vorbereitungen zu einem längeren Por­ta­bel­be­trieb entschied ich mich, nicht meine Bleigel-Akku­mu­la­to­ren zu nutzen. Schon seit langem liebäugelte ich mit NiMH-Akkus. Sie sind wesentlich leichter und kleiner als ver­gleichbare Bleigel-Akkus. Doch das Angebot ist riesig. Es sind sowohl Einzelzellen in diversen Größen als auch Akkupacks erhältlich.
Batterie-Halter © Conrad Electronic Letztendlich entschied ich mich für Mignon-Einzelzellen (AA) von Varta, die hochstromfähig sind (nicht die nor­ma­len). Sie besitzen eine Kapazität von 2,7 Ah bei 1,2 V je Zelle. Für einen mit 12 V betriebenen Transceiver sind zehn Zellen einzusetzen. Die Zellen können bis hinunter zu 0,8 V je Zelle und mit bis zu 4,8 A entladen werden. Somit lässt sich der Transceiver bis hinunter zu 8 V betreiben.
Die von mir verwendeten Zellen (4er-Pack, Bestell-Nr. 250484) und passende Hal­te­run­gen (Bestell-Nr. 615617) gibt es bei zum Beispiel Conrad Electronic. Zum La­den verwende ich einen gebrauchsfertigen NiMH-Akkumulator-Lader. Die ebenfalls als 4er-Pack erhältlichen Zellen (Bestell-Nr. 250992) verfügen zwar nur über 2,6 Ah, doch sie lassen sich ebenfalls bis hinunter zu 0,8 V mit 5,2 A entladen.
Batterie-Clip mit Bananenbuchsen Zwei Tipps: Schaffen Sie sich gleich soviel Zellen an, dass es für zwei Akkupacks reicht. Während das eine 10er-Paket aufgeladen wird, können Sie aus dem zweiten Paket Strom entnehmen. Ersetzen Sie außerdem die dünnen Drähte der passenden Clips durch dickere Drähte. Wie dies geht, zei­ge ich hier.
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Basetech BTL-12 Conrad Electronic
Basetech BTL-14 Conrad Electronic
 
Basetech BTL-12 Da stand ich nun mit meinen 10 NiMH-Akkumulatoren (Mignon, AA). Zwar besitze ich ein passendes Ladegerät, doch das kann immer nur 2 Zellen gleichzeitig laden. Exemplare, die 4 Zellen laden, findet man viele, solche für 8 Zellen schon weniger. Ich fand lediglich ein Ladegerät, das mindestens 10 Zellen gleichzeitig laden kann. Es ist das Basetech BTL-12, das zum Beispiel über Conrad Electronic (Bestell-Nr. 200112) erhältlich ist.
Basetech BTL-14 © Conrad Electronic Die neuere Version Basetech BTL-14 mit Display ist ebenfalls bei Conrad Electronic (Bestell-Nr. 1541355) erhältlich. Ich wählte bewusst ein Gerät, dass keine Schnellladung benutzt. Er lädt die Zellen mit 250 mA (Erhaltungsladestrom 25 mA). Zwar dauert die Ladung so länger (rund 15 Stunden gegenüber 3 bis 4 Stunden beim Schnellladen), doch die Zellen werden so geschont. Hervorzuheben ist, dass beim Basetech BTL-12 und beim BTL-14 jede Zelle einzeln überwacht wird und dass es eine so genannte -ΔU-Abschaltung besitzt. Die Ladegeräte lassen sich mit dem mitgelieferten Netzteil an 100 bis 240 V betreiben, das BTL-12 auch mit einem Adapterkabel aus dem 12-V-Bordnetz des Autos betreiben.
Abmessungen BTL-12: 22,3 × 3,4 × 9,8 cm, Masse: 217 g
Abmessungen BTL-14: 22,3 × 3 × 10,6 cm, Masse: 140 g
Nachtrag vom 10.5.2020: Nachdem das BTL12 durch das BTL-14 ersetzt wurde, ist auch das BTL-14 nun nicht mehr bei Conrad Electronic erhältlich.
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Bleigel-Akkus
 
Akkumulator Spätestens, wenn man abseits der Netzstromversorgung aktiv werden will, beginnt die Suche nach einer al­ter­na­ti­ven Stromversorgung. Obwohl es diverse Akku­mu­la­tor­typen und leistungsstarke Einweglösungen gibt, nutzte ich hauptsächlich Bleigel-Akkus. Berechnet man die not­wen­dige Kapazität, lassen sich verblüffend kleine Exemplare verwenden. Werden dann noch geeignete Ladeverfahren verwendet und grundlegende Nutzungshinweise beachtet, sind sie über Jahre hin­weg nutzbar.
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Egston Mainy als Ladegerät für Bleigel-Akkus
 
Egston Mainy Ich war auf der Suche nach einem kleinen, universellen La­de­gerät für einen Bleigel-Akku. Es sollte für 110 und 230 V verwendbar sein und möglichst eine Strombegrenzung be­sitzen. Leider fand ich nicht das Richtige. Ich habe daher ein vorhandenes Netzteil von Egston mit einer anderen Aus­gangs­span­nung einfach geändert. Eine Beschreibung der Änderung ist natürlich verfügbar.
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LiFePo4-Akkus
 
Vision V-LFP-12-4.5 Nachdem die von mir eingesetzten Bleigel-Akkus nach fast 15 Jah­ren ihren Dienst verrichteten, habe ich ausgefallene Exem­pla­re nicht durch neue ersetzt, sondern mich nach einer leich­te­ren Alternative umgesehen.
BMZ Lithium Powerbloc LBP2500 Seit ein paar Jahren setze ich LiFePo4-Akkus ein. Diese Akkus sind mittlerweile halbwegs preiswert als Akkupacks mit 13,2 V Nennspannung erhältlich. Wer beim Laden keine Balancer einsetzen möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass ein sogenanntes Battery Management System (BMS) bereits im Akku integriert ist. Diese Steuerung übernimmt das Balacieren der darin enthaltenen 4 Zellen.
Außerdem ist darauf zu achten, dass der maximal zulässige Entladestrom niedriger ist als der Strom des Transceivers beim Senden. Ansonsten kann das BMS bei zu großem Strom Schaden nehmen. Die beiden von mir eingesetzten LiFoPo4-Akkus sind:
- Vision V-LFP-12-4.5; 13,2 V/2,5 Ah; 500 g; 114 × 80 × 40 mm
- BMZ Lithium Powerbloc LPB-S 2,5Ah; 13,2 V/4,5 Ah; 600 g; 90 × 101 × 70 mm
Ein für diese LiFePo4-Akkus nutzbares Ladegerät habe ich aus einem Stecker­netz­teil Egson N2EFSW3-12 gebaut.
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Egston N2EFSW3-12W als Ladegerät für LiFePo4-Akkus
 
Egston N2EFSW3-12W Ich benötigte ein Ladegerät für LiFePo4-Akkumulatoren, dessen Ausgangsspannung genau 14,4 V beträgt und das eine Strom­be­gren­zung besitzt. Ein Balancer war nicht erforderlich, da dieser bereits in den Akkumulatoren enthalten ist. Ich verwendete hier wieder ein Schaltnetzteil, wie ich es schon vor Jahren bereits beim Ladegerät für Bleigelakkus genutzt hatte. Die Aus­gangs­span­nung und die Strombegrenzung lässt sich relativ einfach einstellen. Es sind nur zwei Widerstände zu ändern. Welche Wi­der­stände wo zu ändern sind, ist in dieser Umbauanleitung nachzulesen.